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Das Vermögen, das er in die Stiftung einbrachte, hat Werner Kossmann mit einem Pressevertrieb verdient. Im Jahr 1946, noch während der französischen Besatzungszeit, hat er begonnen, das Unter-
nehmen aufzubauen ? mit einer einzigen Zeitung im Sortiment und einer einzigen Mitarbeiterin. Weil das nicht ausreichte, verlegte er zu-
sätzlich kleine Broschüren, etwa mit Schönheitstipps oder Ratschlägen zum Selbstanbau von Tabak ? aber auch die
KZ-Erinnerungen eines Reut-
lingers oder ein Heft mit Fotos aus dem zerbombten Reut-
lingen. Bereits Mitte der 50er Jahre vertrieb Kossmanns Unternehmen hunderte von Zeitungen und Zeitschriften in Südwürttemberg und beschäf-
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tigte eine ständig wachsende Zahl von Mitarbeitenden.
Zupacken, Chancen erkennen
und wahrnehmen, das war
zeitlebens Werner Kossmanns
Art. Ebenso zupackend soll jetzt seine Stiftung wirken:
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